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Die nachfolgenden Internetseiten der DZ BANK dürfen nur von Personen angesehen werden, deren dauerhafter Wohn-/Geschäftssitz in einem der Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) mit Deutsch als Amtssprache oder in der Schweiz ist, die sich nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, oder Japan befinden und die keine „U.S.-Person“ gemäß Definition der „Regulation S“ des amerikanischen Wertpapiergesetzes „U.S. Securities Act“ von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (im Folgenden „U.S.-Person“) sind. Die DZ BANK übernimmt insbesondere keine Verantwortung für die Verbreitung des Inhalts von Internetseiten gegenüber Personen, die nachfolgend falsche Angaben machen.

Ich habe meinen dauerhaften Wohn-/Geschäftssitz in einem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) mit Deutsch als Amtssprache oder in der Schweiz und habe die Pflichtangaben und Interessenkonflikte / Rechtliche Hinweise gelesen und bin mit ihnen einverstanden. Ich bestätige, dass ich mich derzeit nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada oder Japan befinde, dass ich keinen dauerhaften Wohnsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika habe und dass ich auch keine „U.S.-Person“ bin.

#1
Ausgabe

In Bewegung

Was hielt und hält uns auf Trab?

Marktperspektive
Christoph Müller
3 min
168 Leser
27.03.2018

Anfang 2018 standen die Zeichen für Anleger zunächst nicht schlecht, es ging in den ersten drei Wochen des Jahres an allen Aktienmärkten steil nach oben.

Der DAX erreichte mit 13.600 Punkten einen neuen Rekord, doch dann fielen die Kurse im Verlauf des Februars und März deutlich. Was war geschehen? Neue Daten vom Arbeitsmarkt befeuerten in den USA die Furcht vor stärkerer Inflation und – als Reaktion darauf – einer aggressiveren Zinserhöhungspolitik der Notenbank (Fed). Der Ausverkauf an den Zinsmärkten ließ die Anleiherenditen steigen, sodass sie nun im Vergleich zu Aktien wieder attraktiver erscheinen. Das setzte wiederum die Aktienmärkte unter Druck, zumal auch die Ergebnisse einiger Unternehmen enttäuschten. Im März kam zusätzlich Unruhe in den Markt durch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium zu erheben – ein mögliches Startsignal für einen globalen Handelskrieg.

Korrektur war längst fällig

Auch wenn die Höhe der Kursverluste nach der lang andauernden Rally-Phase zunächst verstörend wirkte, so kam die Korrektur bei DAX & Co. für uns letztlich wenig überraschend. Denn dieses Tempo konnte auf Dauer nicht gehalten werden und eine Gegenbewegung war überfällig. So weit, so normal: Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass nahezu alle großen Aktienindizes unterjährig korrigieren und sich danach die Kurse innerhalb einiger Monate wieder erholen.

Die Frage ist also, ob es sich um eine solche „saisonale“ Korrektur handelt oder ob uns tatsächlich eine Rezessionsphase bevorsteht. Letztere geht – historisch gesehen – mit um rund 50 Prozent fallenden Kursen einher. Und dies halten wir in den USA für wenig wahrscheinlich, selbst wenn die US-Konjunktur „heiß“ laufen und die Fed zu einem restriktiveren Kurs veranlassen könnte.

Doch auch in puncto Inflation erwarten wir eine moderate Entwicklung. Angesichts einer soliden Konjunktur wird die Fed die Leitzinsen in diesem Jahr wohl in drei Schritten erhöhen. Daher sehen wir die Zehnjahresrendite amerikanischer Staatsanleihen auf Sicht der kommenden zwölf Monate bei 2,90 Prozent. Erst ab einem US-Renditeniveau um 4 bis 5 Prozent neigen Aktienmärkte erfahrungsgemäß zu Schwächephasen. Ein solches Niveau sehen wir nicht.

Für die Eurozone bleiben wir bei unserer Zinsprognose

Wir erwarten in der zweiten Hälfte 2018 einen leichten Anstieg der zehnjährigen Bund-Rendite auf ein Niveau von 0,80 Prozent. Die EZB wird mindestens bis September 2018 als Käufer im Anleihemarkt auftreten. Bis Jahresende dürfte sie dann ihre Nettokäufe auf null zurückfahren. Einen ersten Zinsschritt nach oben erwarten wir erst für das Jahr 2019.

Damit hinkt die europäische Zinspolitik der Wirtschaftsentwicklung hinterher. Denn auch in Europa sind die Konjunkturperspektiven positiv. Wir rechnen für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent, das auf einer breiten Basis steht. Selbst in den kleineren Mitgliedsländern ist der Schwung aus der Weltkonjunktur angekommen. Damit sehen wir auch für die Kursentwicklung europäischer Aktien, namentlich des Euro Stoxx 50, Potenzial.

DAX und Euro Stoxx 50 weiterhin attraktiv

Der von Analysten für dieses und nächstes Jahr erwartete Gewinnzuwachs bei den im Euro Stoxx 50 gelisteten Unternehmen beträgt im Schnitt knapp 10 Prozent. Auf Basis der für 2019 geschätzten Gewinne ist der Index mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,6 bewertet. Auch die Dividendenrendite (Dividende dividiert durch aktuellen Aktienkurs) von 3,8 Prozent – bezogen auf Ausschüttungen für 2018 – gehört zu den höchsten unter den etablierten Indizes weltweit.

Der DAX bietet aktuell eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent, was dem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre entspricht und in einem Umfeld steigender Gewinne und Dividenden attraktiv erscheint.

DAX-Index (in Punkten)

Quelle: Datastream

Zehnjährige Bund-Rendite (in Prozent)

Quelle: Datastream

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