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Die nachfolgenden Internetseiten der DZ BANK dürfen nur von Personen angesehen werden, deren dauerhafter Wohn-/Geschäftssitz in einem der Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) mit Deutsch als Amtssprache oder in der Schweiz ist, die sich nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, oder Japan befinden und die keine „U.S.-Person“ gemäß Definition der „Regulation S“ des amerikanischen Wertpapiergesetzes „U.S. Securities Act“ von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (im Folgenden „U.S.-Person“) sind. Die DZ BANK übernimmt insbesondere keine Verantwortung für die Verbreitung des Inhalts von Internetseiten gegenüber Personen, die nachfolgend falsche Angaben machen.

Ich habe meinen dauerhaften Wohn-/Geschäftssitz in einem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) mit Deutsch als Amtssprache oder in der Schweiz und habe die Pflichtangaben und Interessenkonflikte / Rechtliche Hinweise gelesen und bin mit ihnen einverstanden. Ich bestätige, dass ich mich derzeit nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada oder Japan befinde, dass ich keinen dauerhaften Wohnsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika habe und dass ich auch keine „U.S.-Person“ bin.

#4
Ausgabe

Auf Rekordjagd

Geldpolitik und Zuversicht beflügeln die Aktienindizes

Marktperspektive
Christoph Müller, Analyst
3 min
1037 Leser
11.12.2019

Anfang November 2019 hat der DAX die 13.000-Punkte-Marke überwunden und an der Wall Street sind neue Rekorde aufgestellt worden. Auch 2020 dürfte sich der Aufschwung an den Aktienmärkten fortsetzen, haben doch die Notenbanken die Weichen hin zu einer lockereren Geldpolitik längst gestellt. Zudem nehmen die Märkte positive politische Entwicklungen vorweg.

Optimismus breitet sich aus

Mit einem Wachstum von niedrigen 0,6% in diesem Jahr hinkt die Bundesrepublik der weltweiten Wirtschaftsentwicklung hinterher – nicht zuletzt wegen ihrer vergleichsweise hohen Exportabhängigkeit. Doch die Aktienkurse zeigen sich unbeeindruckt: So hat die Wall Street neue Rekordstände erreicht und auch der deutsche Leitindex ist seinem Allzeithoch bei 13.596 Punkten nahegekommen. Und dafür gibt es gute Gründe: So hat die Europäische Zentralbank im September nicht nur den Einlagezinssatz gesenkt, sondern auch ein neues Anleiheankaufprogramm auf die Beine gestellt. Auch die US-Notenbank und andere Zentralbanken rund um den Globus haben in den vergangenen Monaten ihre Geldpolitik weiter gelockert. Hinzu kommt, dass die Gefahr eines harten Brexits unwahrscheinlicher geworden ist und eine Lösung im transpazifischen Handelsstreit zum Greifen nah schien, was die Aktienkurse dies- und jenseits des Atlantiks beflügelt hat.

Aktienmärkte stoßen in luftige Höhen vor

Quelle: Refinitiv

Neues von Handelsstreit und Brexit

In der Frage, ob die USA und China noch in diesem Jahr ein „Phase-1-Abkommen“ schließen, gibt es wohl einen Knackpunkt: Die chinesische Regierung fordert, bereits bestehende Strafzölle zu streichen. Dieses Druckmittel dürfte der US-Präsident aber vorerst zumindest nicht gänzlich aus der Hand geben. Sicher, ein solides Wirtschaftswachstum und gut laufende Aktienmärkte gehören zu den wichtigsten Interessen. Jedoch wird auch dies Trump nicht daran hindern, in den nächsten Monaten den Handelskonflikt mit China für seinen vermeintlichen Vorteil im Wahlkampf zu benutzen. Apropos Wahlen: Bei den anstehenden Parlamentswahlen in Großbritannien hat der amtierende Premierminister Boris Johnson Umfragen zufolge die Nase vorn. Erreicht er die absolute Mehrheit im Parlament, steht der Weg für den von ihm verhandelten EU-Ausstiegsvertrag offen. Aus Sicht der Aktienmärkte eine gute Entwicklung.

Auf Dividendentitel setzen und Volatilität nutzen

Saisonal typisch gehen die Aktienkurse zum Jahresende auf Rekordjagd. Momentan leben sie von der optimistischen Erwartung und der lockereren Geldpolitik. Weltweit wird sich der Aufschwung an den Aktienmärkten bis ins neue Jahr hinein fortsetzen, weil unverändert Anlagenotstand vorherrscht. Anleger sollten jedoch keine Rekordpreise zahlen, nur um dabei zu sein. In Deutschland kämpfen viele DAX-Unternehmen, etwa aus der Automobilindustrie, mit haus- oder branchenspezifischen Problemen. Dies zusammen mit der trotz allem Optimismus noch vorhandenen politischen Unsicherheit belastet die Unternehmensgewinne. Letztere wachsen in Europa solider als beim zyklischen DAX, und Anlegern winkt eine attraktive Dividendenzahlung. Für Investoren heißt das: Auf Dividendentitel setzen, die Volatilität nutzen und bei Rückschlägen kaufen. Insgesamt erhöht das Niedrigzinsumfeld die Nachfrage nach riskanteren Assetklassen. Jedoch bleiben Anlagerisiken verdeckt, solange die Kapitalmarktzinsen auf sehr niedrigem Niveau verharren.

DAX tendiert volatil seitwärts

Auf Jahressicht sollte der DAX weitgehend seitwärts tendieren, jedoch volatil schwankend. Mitte 2020 erreicht der DAX nach unserer Prognose ein Niveau von 13.000 Punkten und zum Jahresende 2020 einen Indexstand von 13.200 Punkten. Für den Euro Stoxx 50 rechnen wir mit Niveaus von 3.650 beziehungsweise 3.700 Punkten. Der S&P 500 sollte im Jahr 2020 um die Marke von 3.100 Punkten oszillieren.

DZ BANK Prognosen

Quelle: DZ BANK

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